Die EXTraS-Partner

Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF)

INAF (Istituto Nazionale di Astrofisica) ist die größte italienische Forschungsorganisation, die sich mit der Erforschung des Universums befasst. Sie vereint 17 Forschungszentren mit unterschiedlicher Expertise, die von theoretischer Astrophysik über astronomische Beobachtung bei verschiedenen Wellenlängen bis hin zur Entwicklung von neuen Technologien reicht. INAF ist der Koordinator von EXTraS und wird sich mit drei großen Zentren am Projekt beteiligen: Istituto di Astrofisica Spaziale e Fisica Cosmica in Mailand (IASF Milano), das astronomische Observatorium Rom (OAR) und das astronomische Observatorium in Brera (OAB).

INAF: http://www.inaf.it  IASF: http://www.iasf-milano.inaf.it/  OAR: http://www.mporzio.astro.it/  OAB: http://www.brera.inaf.it


Istituto Universitario di Studi Superiori di Pavia 

IUSS, gegründet 2005, ist die vierte (laut Geburtsstunde) italienische Schule für höhere Bildung und Forschung, nach der Scuola Normale Superiore in Pisa, der Scuola Superiore S.Anna in Pisa und SISSA in Triest. IUSS wird in enger Zusammenarbeit mit der Universität von Pavia betrieben, an der es ein bedeutendes, aktives Physikdepartment gibt. Die IUSS bietet universitäre und nachuniverstitäre Ausbildung für die besten Studenten (die rein aufgrund ihrer Leistungen ausgesucht werden), sowie modernste Forschung. Zu den akademischen Mitarbeitern von IUSS-Pavia gehören international anerkannte Wissenschaftler in den Bereichen Mathematik, Physik, Ingenieurwissenschaften, Human- und Gesellschaftswissenschaften.

http://www.iusspavia.it


Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR) –  IMATI

Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR) ist die größte öffentliche Forschungsorganisation in Italien, eine multidisziplinäre Institution, die sich aktiv an den unterschiedlichen FP-Programmen der Europäischen Kommission beteiligt. CNR beteiligt sich an dem Projekt mit seinem Institute of Applied Mathematics and Information Technologies (IMATI). IMATI ist ein führendes Institut auf dem Gebiet der angewandten Mathematik und Computerwissenschaft. Der Hauptsitz von IMATI befindet sich in Pavia mit Zweigstellen in Genua und Mailand. Das Institut besitzt eine lange Tradition der Beteiligung und Koordinierung nationaler und internationaler Forschungsprojekte (incl. der Koordination eines NoE (Network of Excellence) in FP6 und zwei Ideas-Projekten in FP7). IMATI ist voll integriert in die Grid-Aktivitäten des CNR auf nationaler und internationaler Ebene und beteiligt sich an IGI (Italian Grid Infrastructure)und EGI (European Grid Initiative).

http://www.ge.imati.cnr.it/


University of Leicester (Department of Physics and Astronomy)

Das Department of Physics and Astronomy an der Universität Leicester ist ein führendes Forschungs- und Lehrinstitut in UK mit mehr als 130 akademischen, wissenschaftlichen, technischen und anderen Mitarbeitern. Die Forschungsaktivitäten im Bereich der Astrophysik sind breit gefächert und reichen von Studien zu extrasolaren Planeten über galaktische Doppelsternsysteme, aktive Galaxienkerne und Gammastrahlenausbrüche bis hin zu Himmelsdurchmusterungen und der Arbeit mit vielen weltbekannten Beobachtungseinrichtungen auf der Erde und im All. Das Department kann eine lange Erfolgsgeschichte in der Hochenergieastrophysik aufweisen und beteiligt sich bereits seit den 1960er Jahren an den großen Astrophysikmissionen im All. Das angeschlossene Space Research Centre an der Universität war verantwortlich für viele Hardwarekomponenten und Instrumente für eine Reihe von Weltraummissionen, incl. die EPIC-Kameras auf XMM-Newton und die Fokalebenenkamera auf Swift XRT.

http://www.le.ac.uk/


Max Planck Gesellschaft zur Foerderung der Wissenschaften E.V. (Max Planck Institute for extraterrestrial physics, MPE)

MPG, die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die hauptsächlich die Forschung an ihren eigenen Instituten unterstützt und fördert. Die Forschungsinstitute der MPG betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Die MPG beteiligt sich an dem Projekt mit dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE). Das MPE wurde 1963 als Teilinstitut des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik gegründet und wurde 1991 zu einem eigenständigen Institut. Die Hochenergiegruppe war und ist an vielen internationalen Projekten beteiligt, so wie dem Compton Gamma-Ray Observatory und ROSAT, einem der größten Projekte am MPE (gestartet im Juni 1990), der die erste vollständige Himmelskartierung mit einem bildgebenden Röntgenteleskop lieferte. Darüber hinaus war die Gruppe stark in die Entwicklung, die Tests und Kalibrationen der Instrumentierung für die beiden großen Röntgenobservatorien involviert, die sich gegenwärtig im All befinden: XMM-Newton und Chandra, sowie der Gamma-Observatorien Integral und Fermi/GBM.

https://www.mpe.mpg.de/


Friedrich-Alexander Universitat Erlangen-Nuremberg (Erlangen Centre for Astroparticle Physics, ECAP) 

Die FAU beteiligt sich an dem Projekt mit dem Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP). ECAP ist ein Exzellenzzentrum der Universität Erlangen-Nürnberg. Als Teil des Physikdepartments umfasst ECAP die Forschungsgruppen der derzeit 16 Professoren, die sich aktiv mit Astroteilchenphysik an der Universität beschäftigen, mit zusätzlich 35 Postdocs und 70 Doktoranden. Forschung am ECAP reicht von Beobachtungen bei verschiedenen Wellenlängen, Radio- bis Röntgen- und Gammastrahlung, zur Erforschung von akkretierenden Neutronensternen und schwarzen Löchern über die Beteiligung an Satellitenmissionen wie dem deutschen eROSITA-Experiment, das 2014 starten soll, bis hin zu der Beteiligung an großskaligen Neutrinodetektoren wie ANTARES und KM3NeT.

http://www.ecap.physik.uni-erlangen.de/